Rund ums Ei

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Haltbarkeit Eier färben Farbsymbolik

Wie lange halten sich Ostereier?

Frische Eier, die wir im Handel kaufen, tragen meist ein Mindesthaltbarkeitsdatum von 28 Tagen. Anhand dieses Datums kann man zurückrechnen, wann die Eier gelegt wurden. Gekochte Eier halten sich 2-4 Wochen, dabei sollte die Schale aber intakt sein. Eier, deren Schale beschädigt ist, sollten zuerst verzehrt werden, am besten innerhalb weniger Tage.

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Womit färbt man Ostereier?

Natürlich können wir überall im Lebensmittelhandel fertig gefärbte Ostereier kaufen. Viel mehr Spaß macht es aber, die Eier selbst zu färben. Wer Ostereierfarben verwendet, sollte sich an die jeweiligen Packungsangaben halten. Meist setzt man die Farbe mit einem Schuss Essig oder einem Löffel Essigessenz in einem halben Liter Wasser an und kocht darin die Eier bis sie fertig gegart sind. Zum Färben werden meist synthetische Farben, seltener Naturfarben verwendet. Letztere gibt es beispielsweise von Schoenenberger im Reformhaus oder im Bioladen.

Wie macht man natürliche Ostereierfarben selbst?

Wer es ganz natürlich mag, der kann seine Ostereierfarben auch selber herstellen. Das ist einfach und selbst Kinder können mithelfen. Zum Färben nimmt man frisches oder tiefgefrorenes Obst und Gemüse. Auch mit Tee und Gewürzen kann man Ostereierfarben herstellen. Zuerst zerkleinert man 200-300 g der jeweiligen Pflanze (beispielsweise Rote-Beete oder Spinat) grob und kocht sie mit einem Schuss Essig in einem halben Liter Wasser mindestens 20 Minuten lang. Anschließend gießt man die nunmehr farbige Flüssigkeit durch ein Sieb in einen zweiten Topf und kocht darin die zu färbenden Ostereier. Noch schneller geht es, wenn wir die Eier zusammen mit etwas Essig direkt in Spinat-, Holunder- oder Rote-Beete-Saft kochen.

Was sind die besten Naturfarben?

Spinat und Petersilie färben weiße Eier grün. Wer ein sattes Blau erzielen will, sollte Blaubeersaft verwenden, mit Holunder erhalten Eier eine leicht violette Nuance. Schöne Blautöne erzielt man auch mit Rotkohl. Zum Rotfärben eignet sich am besten Rote Beete. Safran sorgt für ein schönes Gelb. Wem das edle Gewürz zu teuer ist, kann auch zur Kamille greifen. Zwiebeln erzeugen einen bräunlich-gelben Ton, während Spinat für grüne Ostereier unerlässlich ist. Ein schönes Orange erzielt man mit Roiboostee.

Welche Tipps zum Ostereierfärben gibt es noch?

Wer kräftige Farben liebt, sollte weiße Eier nehmen. Je länger die Eier in der Farbe bleiben, desto kräftiger wird die Farbe. Bewegt man die Eier während des Färbens hin und wieder etwas, dann wird das Ergebnis gleichmäßiger. Einen schönen Glanz erhalten die Ostereier, wenn sie nach dem Färben mit einer Speckschwarte oder einem mit Speiseöl getränktem Tuch abgerieben werden.

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Was bedeuten die verschiedenen Eierfarben?

Rot, blau, grün, orange, gelb und sind die beliebtesten Ostereierfarben. Durch das Mischen verschiedener Farben erhält man Zwischentöne wie violett, hellblau oder hellgrün. Den Farben werden traditionell im Christentum Bedeutungen zugesprochen: rot symbolisiert den Opfertod Christi, gelb steht für den Wunsch nach Erleuchtung und Weisheit, weiß ist die Farbe der Reinheit, grün steht für Jugend und Unschuld, orange für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz.

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