Vorspeisen & Suppen

Osterzeit ist Bärlauchzeit

Osterzeit ist Bärlauchzeit

 

Von April bis Mai sollten die Blätter geerntet werden, da Bärlauch vor der Blüte (Mai bis Juni) am besten schmeckt und besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe besitzt. Man findet ihn bevorzugt an schattigen, feuchten Standorten und Wäldern mit humusreichem Boden. Auch im Garten lässt er sich kinderleicht anpflanzen. Obwohl man prinzipiell all seine Pflanzenteile verwenden kann (auch Wurzel und Blütenkapern) sind es vor allem die Blätter, die das Gewächs so beliebt machen.

Bärlauch wird nicht nur wegen seiner Würze immer beliebter. Ihm werden die gleichen gesundheitsfördernden Eigenschaften nachgesagt wie dem Knoblauch. Schließlich enthält er jede Menge des sekundären Pflanzenstoffes Allicin. In der Küche wird Bärlauch immer beliebter, denn er ist ausgesprochen vielseitig und aromatisch. Mit ihm lassen sich Suppen, Nudelgerichte, Pfannengerichte, Kräuterquark und Salate verfeinern. Sehr gut schmeckt auch selbstgemachtes Bärlauch-Pesto. Wichtig ist, dass er möglichst frisch verarbeitet wird, denn er verliert sehr schnell an Geschmack und auch an seinen wertvollen Inhaltstoffen.

Achtung beim Sammeln von Bärlauch! Die Bärlauchblätter sind den giftigen Blättern des Maiglöckchens und den Blättern der tödlich giftigen Herbstzeitlosen sehr ähnlich. Am einfachsten zu unterscheiden ist Bärlauch durch seinen knoblauchartigen Geruch beim Zerreiben der Blätter.